Fliegenfischer
sind Leute, die gerne mal angeln gehen. Das ist im Kiwi normalerweise verboten,
denn unsere Fische sind uns natürlich lieb. Das nette an den Fliegenfischern
ist, dass sie an ihren Angeln keine Haken haben. Ihnen geht es beim großen
Wurf vielmehr um Weite und Ästhetik. Wie das funktioniert beschreiben die
Bilder und der folgende Text von Klaus Schröder. |
| Schon in den 90er Jahren verabredeten sich Mitglieder des Hamburger Pachtvereins an verschiedenen Orten in der Nordheide um sich gegenseitig in der Wurftechnik zu verbessern und um Neulingen Hilfestellung in allen Fragen rund um das Fliegenwerfen anzubieten. Auch Freunde waren eingeladen und so stießen immer mehr am Fliegenfischen Interessierte dazu. |
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Wegen des zahlreichen Interesses wurde im März 2003 erstmalig ein Treffen im Naturbad Kiwittsmoor organisiert. Etwa fünfzig Fliegenfischer kamen zusammen, um sich über das Fliegenfischen und besonders über das Fliegenwerfen mit Ein- und Zweihandruten auszutauschen. Das Kiwittsmoorbad erwies sich als bestens geeigneter Ort und ist inzwischen zum festen Treffpunkt für vier Treffen im Jahr geworden. |
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| Im engeren Sinn sind diese Treffen keine organisierten Veranstaltungen, sondern einfach Zusammentreffen am Fliegenwerfen interessierter Fliegenfischer. |
| An diesen zwanglosen Zusammenkünften, die zweimal im Frühjahr und zweimal im Herbst geplant sind, kann jeder freundliche am Fliegenfischen Interessierte ohne Anmeldung teilnehmen. Es sind immer reichlich Leute anwesend, von Anfängern hin bis zu wirklichen Experten, viele sind immer wieder dabei. Die Bilder der früheren Treffen sind beispielhaft für die individuellen Aktivitäten und Wurfvorführungen. . | |
| Der Hamburger Turnerbund (HTB62), der die Unterhaltung des Freibades übernommen hat (es sollte wie andere Bäder geschlossen werden), stellt die Anlage sehr entgegenkommend zur Verfügung Die Mehrheit der Teilnehmer war von Anfang an der Auffassung, sich für diese Förderung revanchieren zu wollen. Es wird deshalb eine Spende von EUR 2,-- je Besucher erwartet. Der gesammelte Betrag kommt in voller Höhe dem HTB62 zum Zwecke der Erhaltung des Naturbades Kiwittsmoor zu Gute. |
Die Themen waren und sind:
• Ein- und Zweihandwerfen > Fliegenruten - Aktionen und Einsatzbereiche, usw.
• Wurftechnik > Normal- und Trickwürfe, Distanz- und Speycast -Techniken, usw.
• Fliegenschnüre > Ausführungen, Schussköpfe, Schussleinen, Verbindungen, usw. |
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Diese Treffen werden inzwischen auch genutzt, um "neuestes" Fliegenfischgerät vorzustellen. Häufig demonstrieren "Fliegenwurf-Profis" zeitgemäße Fliegenwurf -Techniken, neben den Standardwürfen wie Überkopfwurf oder Rollwurf mit Einfach- und Doppelzug z.B. auch Ausführung und Anwendung von Switchcast, Speycast, Unterhandwurf (Underhandcast), Skagit, Snakeroll oder Snap-T und alle anderen Wurfausführungen, eben alles was man mit Einhandrute oder Zweihandrute machen kann.
Es gibt immer Anregungen etwas nachzumachen oder auszuprobieren, zu vergleichen oder zu diskutieren. Mitzubringen ist am besten eigenes Gerät, Einhand- wie auch Zweihandrute. Geworfen und probiert werden kann alles was selbst mitgebracht oder zur Verfügung gestellt wird. Jeder kann jeden fragen, jeder kann etwas demonstrieren oder sich etwas zeigen lassen. Man kann zuvor Gesehenes still für sich ausprobieren oder auch mit Hilfestellung nachmachen. |  |
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Geplant sind diese Treffen jeweils am letzten Sonntag im März (Zeitumstellung) und im Oktober (Zeitumstellung), sowie 14 Tage später, es sei denn, es gibt Gründe, die dieses verhindern. Beginn ist normalerweise ab 10 Uhr.
Die Treffen im Frühjahr 2009 sind am 22. März und am 5. April geplant, die Wochenenden vor und nach der Zeitumstellung. Im Herbst sind es die Sonntage 25. Oktober (Zeitumstellung) und 8. November, jeweils wieder ab 10:00 Uhr.
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